Ablauf
- Paare bilden und Position einnehmen: Möglichst Personen, die normalerweise nicht eng zusammenstehen. Frontal einander gegenüber, eine Armlänge Abstand, Hände treffen sich bequem. Bei ungerader Anzahl bildet die Moderation selbst ein Paar oder lässt eine Dreier-Gruppe im Rotations-Modus klatschen.
- Klatsch-Sequenz einüben (langsam): „Schritt eins: einmal in die eigenen Hände klatschen. Zwei: rechte Hand gegen die rechte der Partner:in. Drei: wieder eigene Hände. Vier: linke gegen linke. Fünf: eigene. Sechs: beide gegen beide." Sequenz mehrfach langsam gemeinsam durchgehen, bis alle sie sicher beherrschen.
- Im Rhythmus durchgehen: Gemeinsamer Start im langsamen Rhythmus. Moderation gibt den Takt vor, alle Paare klatschen synchron. Die akustische Synchronität (alle hören den gleichen Rhythmus) verstärkt den Energie-Effekt deutlich – das ist das eigentlich Schöne.
- Tempo steigern: Nach 30–60 Sekunden im Grundtempo schrittweise schneller, bis die ersten Paare aussteigen oder lachen müssen. Wer rausfällt, klatscht nicht mehr mit, sondern stützt akustisch durch Schenkelklopfen oder Anfeuern. Tempo so weit treiben, bis fast alle aussteigen.
- Variante mit Wechsel oder neuer Sequenz: Bei perfekten Paaren rotiert eine Person im Uhrzeigersinn zur nächsten Position, sodass jede mit jeder klatscht. Oder: neue, schwierigere Sequenz (zwei eigene Klatscher zwischen jedem Partner-Klatsch). Sauber abschließen mit einem letzten gemeinsamen Klatsch und Übergang in die nächste Phase.
Tipp: Tempo bewusst langsam aufbauen – wer zu früh schnell wird, verliert die Hälfte der Gruppe und die schöne Synchronität geht verloren. Bei perfekten Paaren lieber neue Sequenz einführen als alte ewig wiederholen, sonst kippt der Effekt in Langeweile. Bei großen Gruppen (über 20) zwei Halbgruppen mit je eigenem Tempo-Geber.