Ablauf
- Setup: Teams à 3–5 Personen, pro Team 5+ A4-Blätter und ein definierter Bauplatz. Startlinie auf den Boden kleben (Tape), in eine Richtung mindestens 5–8 Meter freie Wurfstrecke ohne Stolperfallen. Stühle und Taschen aus dem Weg.
- Bauphase: 5 Minuten. „Ihr könnt einen Top-Flieger bauen oder mehrere Versuchsmodelle – das ist eure Strategie. Erlaubt ist alles, was sich aus Papier falten oder reißen lässt. Kein Klebeband, keine Schere." Timer sichtbar laufen lassen.
- Wett-Runde: Teams nacheinander an die Startlinie, alle werfen einen Wurf (oder ein Team einigt sich auf eine Werfer:in), längste Distanz pro Team zählt. Variante: Zielwurf in einen Hula-Hoop oder Eimer statt Distanz – mehr Spannung, weniger reine Wurfkraft.
- Optional zweite Runde mit Lerneffekt: Zwei Minuten Nachbau-Zeit („Was habt ihr beim ersten Wurf gelernt? Baut nochmal."), dann zweite Wettrunde. Dort wird sichtbar, wer aus dem ersten Versuch was gelernt hat – der wertvollste Moment, wenn die Übung als Iterations-Aufhänger dient.
- Sieger küren und Abschluss: Sieger-Team feiern, kurzer Debrief im Stehen („Was war euer Bauprinzip? Was hat überrascht?"), Flieger einsammeln, sauber zurück ins Workshop-Setting – sonst werfen die Leute noch eine halbe Stunde weiter.
Tipp: Bei Gruppen über 20 Personen zwei parallele Wurfbahnen, sonst wird das Warten zu lang. Vorab prüfen: Brillen, Glaswände, offene Laptops in Wurfweite. Die zweite Runde nicht weglassen, wenn du die Übung als Iterations-Aufhänger nutzt.