Eine Klangschale wird angeschlagen, alle hören mit geschlossenen Augen zu und heben die Hand, sobald der Ton für sie verklungen ist. Schult feines Hinhören und macht aus akustischer Wahrnehmung ein gemeinsames Erlebnis – die Hände gehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten hoch, was sichtbar macht, wie individuell Wahrnehmung funktioniert. Wurzel in der tibetisch-buddhistischen Klang-Tradition, in westlichen Achtsamkeitspraktiken weit verbreitet. Eignet sich als Übergang zwischen lauten und leisen Sessions oder zur Eröffnung einer Reflexionsphase. Nicht eignet sich die Übung in komplett digitalen Settings ohne gute Audio-Qualität – der feine Nachhall fällt sonst weg.